Die 6 Botschaften der Papstreise nach Chile und Peru: Eine Bilanz

 

Mächtige Wirbel hat die Reise von Papst Franziskus vergangene Woche nach Chile und Peru ausgelöst. Glaubensfreude, Ermutigung und Euphorie, teilweise aber auch Unbehagen und scharfe Kritik von einfachen Katholiken, Menschenrechtlern und vor allem Missbrauchsopfern hat die Reise von Papst Franziskus nach Lateinamerika ausgelöst.

Nachdem sich die Aufregung einigermaßen gelegt hat, lohnt es sich, genauer nachzusehen: Was hat die Reise von Papst Franziskus gebracht? Denn ein Risiko ist besonders groß: Dass von den wichtigen Botschaften abgelenkt wird, die Franziskus für Latein-Amerika und die ganze Welt hatte.

Damit sollen die Kontroversen nicht verschwiegen werden. Der zum Teil frostige, sogar offen feindselige Empfang in Chile, der Fall des umstrittenen Bischof Juan Barros, die Kritik von Menschenrechtlern über das päpstliche Schweigen zum sozialistischen Regime in Venezuela und gegenüber anderen Opfern von Menschenrechtsverletzungen, die zum Teil sehr negative Presse und geringe Pilgerzahlen aus der Papst-Heimat Argentinien, und dann die – im Nachhinein als PR-Aktion entpuppte  – Trauung über den Wolken: All das sind Wermutstropfen in den reinen Wein, den der Papst ja mit seiner Reise einschenkte, und der weder getrübt noch verwässert werden sollte.

Franziskus predigte fünf wichtige Botschaften, die nicht nur Katholiken in Südamerika, sondern weltweit ansprechen und ins Gebet nehmen können.

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